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Ergebnisse des 1. Peng Communication Fight Club

Am Donnerstag folgten dem Aufruf nur acht hart gesottene Pengländer, aber die Runde war trotzdem sehr effektiv. Zu Beginn ging es erst mal darum Bilanz zu ziehen:

  • Freie Raum
  • Kein Eintritt
  • Keiner wird bezahlt
  • Förderung der Aussteller
  • Kein Kuratorium
  • Spenden finanziert

Wir haben festgestellt, dass wir in den letzten drei Jahren jeweils ca. 35 Veranstaltungen (teilweise mit viel Rahmenprogramm) hatten. Damit ist die Leistungsfähigkeit von Peng aber auch erschöpft. In den letzten Jahren kommen aber immer mehr Gruppen (DokuSlam, 48h Kino, Glanzunion) dazu. Und hier gibt es noch Wachstums-Potentiale.

Aber auch im Rest der Stadt gibt es immer mehr Angebote, Peng hat einigen davon gezeigt was man auf die Beine stellen kann und wir wollen andere dabei unterstützen.

Neuer Raum

Wir wollen unsere Energie nicht mehr für das Ordnungsamt verschwenden, stattdessen suchen wir einen neuen Raum . Wir haben eine Liste mit freien Locations und eine Checkliste mit den Anforderungen aufgestellt. Wir werden die Listen am Dienstag vorstellen und versuchen jetzt gemeinsame Kontakte mit den Eigentümern zu finden. Die Checkliste werden wir nochmal als Flyer auf arbeiten.

Interne Kommunikation

Beim Treffen haben wir sehr gute Erfahrungen mit unserem Flip Chart gemacht. Man kann Sachen leichter erklären. Es hilft bei Diskussionen beim Thema zu bleiben und wenn Argumente aufgeschrieben werden, werden sie weniger wiederholt. Außerdem bekommen wir so ein Protokoll.

Ein weiteres Problem bei Peng ist, dass einige auch nach 5 min nicht auf den Punkt kommen. Dann kommt es zu Randgesprächen und die Runde verliert sich. Niemand hat Interesse an solchen Situationen. Deshalb wollen wir in Zukunft die Präsentationskultur verbessern. Wir werden Workshops dazu anbieten und die Pecha Kucha und Powerpoint Karaoke Veranstaltungen fortsetzen.

Als Sofortmaßnahme hängen wir einen Plakat mit den W-Fragen auf. (Wer? Was? Wo? Wann? Warum? Wie?) Das soll jedem, der ein Projekt vorstellen möchte als Hilfe dienen ein Anliegen vorzubringen. Man kann sich einfach an den Fragen entlang hangeln und hat alles wichtige erzählt.

Peng-Podcast

Um eine Verbindung der internen und externen Kommunikation zu schaffen, versuchen wir uns nochmal am Thema Podcast. Bisher scheiterte das Vorhaben immer am Schnitt, wir haben keine Zeit dafür. Die Idee wäre jetzt, jeden Dienstag einfach die Kamera aufzubauen. Jeder der eine Veranstaltung oder ein Projekt vorstellen möchte kann das dann machen. Die Clips werden nur kurz hintereinander geschnitten und noch in der Nacht online gestellt.

Redesign pengland.de

Als die Seite erstellt wurde, hatte Peng gerade mal 20 Veranstaltungen erlebt und 40 Mitglieder. Jetzt platz die Seite aus allen Nähten. Ein Redesign ist dringend nötig. Die Mitglieder sollen besser miteinander in Kontakt treten können… dazu folgt noch ein eigener Post.

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Warum machen Designer bei sowas mit?

Es bedurfte nur 5 Zeilen Text und schon war das 6-7 stellige Budget von RWE in den Sand gesetzt.

RWE ist es gelungen ein Paradebeispiel für Designer-Autismus zu produzieren. Wieso herrscht in der Werbung eine Stimmung vor, dass wirklich gute Designer so einen Schrott produzieren? Ich bin mir sicher, dass 90% der beteiligten schon während der Produktion Witze über den Spot gemacht haben. Es war total klar, dass die Firma mit diesem Greenwashing Clip nicht weit kommen wird. Der Grund warum man trotzdem mitmacht ist klar, es bezahlt einige Monate die Miete und handwerklich ist das nen gutes Schaustück. Aber wo fand hier bitte die Beratung statt. Sind Kunden wirklich nicht in der Lage das Internet als Kommunikationsplattform zu erkennen oder werden sie von Agenturen in die Irre geführt, weil deren Strategien noch aus den 80ern sind und die Miete für den Palast gezahlt werden muss?

Ich hätte wohl auch mitgemacht und der Grund ist einfach: Man kann es sich nicht aussuchen. Die meisten wollen Projekte machen die Sinn haben, deshalb werden die meist schlecht bis garnicht bezahlt. Also macht man Riesen-Fehler für RWE, bekommt gut Geld dafür und lästert ab, solange der Kunde nicht da ist.

via http://www.franztoo.de/?p=1404

Weiterer Hack der Kampagne durch Greenpeace:

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Manifest für ein soziales Unternehmen

Die Idee mit dem sozialen Unternehmen schwirrt mir schon seit einiger Zeit durch den Kopf, aber jetzt haben Ago und ich endlich auch ein Projekt für diese Firma.

Ziel dieses Manifest ist es nicht, alle Regeln jederzeit einzuhalten. Teilweise werden wir die Grundsätze in der Anfangsphase nicht erreichen können. Sollte dies der Fall sein, werden wir diese Verstöße aber aufzählen und begründen. Zudem rufen wir den Rest der Welt auf uns an diesem Manifest zu messen und uns auf die Finger zu hauen, falls wir dagegen verstoßen.

Es soll aber das Ziel sein ein funktionierendes und rentables Unternehmen auf Basis dieser Grundlagen zu führen.

Wir würden uns freuen, wenn ihr Ideen und Anmerkungen zum Manifest habt, mehr zum Projekt folgt in den nächsten Tagen.

Manifest

  1. Kein Schwein wird reich dabei!
  2. Don’t be Evil
  3. Open Source
  4. Datenschutz und Daten für alle
  5. Offenheit und Transparenz
  6. Probleme erkennen und lösen. (Fehler und Korrekturen sind erlaubt)
  7. Dezentralisierung statt Monopolen
  8. Keine Investoren, nur Spender
  9. Keine unerwünschte Werbung
  10. Zusammenarbeit mit gewinnorientierten Unternehmen
  11. Grundsätze statt Gesetze
  12. Tanzen statt kämpfen
  13. Wir sind nicht spirituell

Kein Schwein wird reich dabei!

Es soll aber auch niemand am Hungertuch nagen, deshalb gilt es abzuwägen wie viel Vergütung angemessen ist. Die maximale Vergütung soll sich eher an Universitäten als an Unternehmen orientieren.

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Powerpoint Optimierung nur besser

Haltet mich für bescheuter, aber ich glaube Präsentationen sind ein nächstes großes Ding.

Durch Youtube und andere Video-Plattformen ist es für jeden möglich zu senden. Das wirkt sich nicht nur auf die Einschaltquoten der TV Werbung aus, sondern auch darauf wie Menschen lernen. Es gibt bereits zu vielen Themen Videotutorials. Die anzuschauen ist meist viel einfacher und bequemer als einen Text zu lesen. Nicht nur meine Generation gewöhnt sich daran so zu lernen. Unternehmen die Ihre Produkte an den Kunden bringen wollen, erreichen mehr, wenn sie dem Kunden verständlich erklären wie das Produkt funktioniert und welchen Nutzen man daraus erzielen kann. Der 30 Sekunden-Werbespot, wie wir ihn kennen, entstand in einer Zeit als Sendeminuten knapp waren. Heute gibt es unbegrenzte Sendezeit und man kann sich wieder Zeit nehmen den Interessierten sein Produkt nahe zu bringen. Durch diese unmengen an Kanälen geht es nicht mehr darum zum Kunden vorzudringen. Man muss auffindbar werden. Wir wollen nicht von Firmen belehrt oder belogen werden. Wir suchen eigenständig nach Lösungen für unsere Probleme und wenn ihr uns dabei unterstützt, mögen wir euch. Aber HÖRT AUF UNS ANZUSCHREIEN!!!

Die Tage von riesigen gesichtslosen Firmen sind gezählt. Es wird wichtiger den Entwicklungs- und Produktionspozess sowie die Menschen dahinter transparent zu machen. Plötzlich zäht wofür eine Firma steht und welche Ziele sie verfolgt. Denn wer sein Geld investieren will, sucht grad heute verlässliche Partner.

Unternehmen werden vermehrt Stellvertreter für einzelne Produkte einsetzen. Jemand der zwischen Entwicklung, Produktion und Kunden vermittelt. Und diese Stellvertreter brauchen Medien um Ihren Standpunkt und den Ihrer Firma zu vertreten. Besonders wichtig werden in diesem Zusammenhang aufgezeichnete Vorträge und deshalb wird der Anspruch an diese Präsentationen zunehmen.

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(Corporate) Identity für einen Freelancer

Nachdem ich mich also zu einem Umzug entschieden habe, stehe ich jetzt vor der Frage wie die neue Seite ausschauen soll. Da ich nicht der Super PHP Crack bin habe ich mich dafür entschieden ein Theme zu suchen und zu modifizieren. Doch bevor ich damit anfangen kann, steht erst mal die Frage nach dem Warum?

Da ich mich seit einem Jahr intensiv mit Corporate Identity und Kommunikation auseinandersetze ist diese Frage garnicht mehr so leicht zu beantworten. Vor einem Jahr hätte ich noch gesagt:

Die Leute sollen rausfinden können was ich mache, damit sie bei Jobs die zu mir passen, an mich denken.

Ich habe also einfach mal angefangen zu bloggen und irgendwann kam das Aha-Erlebnis. Das Aussenden hat wie erwartet funktioniert, aber der Rückkanal hat mich überrascht. Ich wurde in der FH auf Themen angesprochen über die ich geschrieben hatte, andere schrieben Kommentare. Ich musste also erst mal das Medium nutzen um Social Web 2.0 Viral 3000 zu verstehen.

Ich habe es mit ganz unterschiedlichen Zielgruppen zu tun und schlimmer(toller)weise extrem viele verschiedene Projekte am Start. Ich springe andauernd zwischen den Themen und mache ganz unterschiedliche Jobs.

Ich stehe also gerade vor der Frage: Mit welcher Corporate Identity trete ich auf. Und ab hier explodiert es gradezu bei der Komplexität der Detailfragen. Schon allein die Frage ob eine Corporate Identity für mich als Freelancer überhaupt sinnvoll ist oder ob meine Identität nicht vielleicht schon ausreicht. Es geht also zuerst einmal darum, ob es sich für mich lohnt eine zweite Arbeitsidentität aufzubauen.

Hier also ein paar erste Gedanken dazu, kein Anspruch auf Vollständigkeit
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