14. Juli 2010 um 21:51 · Abgelegt unter Forschung und Spass, Kommunikation, Netzwerk, Präsentation, Welt, Wissen und Workshops

Wow, das ging schnell
als ich vor zwei Wochen angekündigt habe, dass ich irgendwann mal einen Workshop zu Influence machen will, habe ich noch nicht damit gerechnet, dass es so schnell passieren wird. Aber dann kam die Absage vom VW-Haus und Peng stand ohne Land da, drei Tage später startete die Operation Pusteblume, für den 14. August ist ein Festival am Rathausplatz angemeldet und ich starte nochmal Vorträge, die auf eine bessere Öffentlichkeitsarbeit ausgerichtet sind.
Morgen: Donnerstag 15.07.2010 20 Uhr
Wie schafft man es seine Position durchzusetzen? aka Rhetorik
Ich werde verschiedene Techniken aus dem Buch Influence vorstellen und sie um Praxisbeispiele aus dem Peng-Alltag ergänzen.
- Kontraste schaffen
- Geschenke
- Einstellungen und Konsistenz
- Soziale Bestätigung
- Mögen
- Autorität
- Knappheit
Nächste Woche: Donnerstag 22.07.2010 20 Uhr
Wie erreiche ich die Menschen, die meine Botschaft interessiert? aka Web 2.0
- Youtube ist kaum älter als Peng
- Facebook hat Google bei den Nutzerzahlen überholt und wäre als Staat das dritt größte Land der Erde
- Im Umkreis von 15 km um Mainz gibt es 140.000 Facebooknutzer
- Und immer regelmäßiger schaffen es Twitternachrichten in die Massenmedien
- In nur 5 Tagen haben sich 123 der Operation Pusteblume angeschlossen
- Internetseite, Facebook und Twitter lassen sich in weniger als 4 Stunden einrichten
Schlagwörter:Communication Fight Club, Facebook, Manipulation, Operation Pustblume, Peng, Pengland, Social Media, Twitter, Vortrag, Web2.0
27. Mai 2010 um 14:50 · Abgelegt unter Kommunikation, Netzwerk
Mal zur ein paar Gedanken zu Facebook.
Der “gefällt mir” Button ist ne klasse Idee, aber wo bleiben die negativen Emotionen, die ja auch zum Leben dazu gehören? Die Menschen wahrscheinlich sogar mehr prägen als Sonnenschein. Der gefällt mir Button ist ja nicht nur eine Meinungsäußerung von vielen, sondern hat auch eine wichtige Funktion beim Aufbau des persönlichen Newsfeeds. (Was vielen gefällt, steht oben). Dadurch haben positive Nachrichten eine viel höhere Reichweite. Das finde ich doppelplusungut.
Schlagwörter:1984, button, dislike, Facebook, gefällt mir, like, neusprech
11. April 2010 um 09:31 · Abgelegt unter Arbeit, Kommunikation, Netzwerk
Ich stelle bei vielen professionellen Facebook-Seiten fest, dass diese von Agenturen geführt und betreut werden und halte das für einen Fehler. An keiner Schnittstelle zwischen Unternehmen und Kunden kann man so leicht und ehrlich die Außenwirkung einer Firma beobachten, wie bei Social Media Angeboten. Es geht nicht darum Facebook und Twitter von Kritik zu befreien, sondern darum auf diese Kritik einzugehen. Dabei muss man nicht immer das machen, was die Kunden wollen. Es geht darum die Anregungen wahrzunehmen, sie mit der Unternehmensphilosophie abzugleichen und darauf entsprechend zu reagieren. Wer hier einen externen Dienstleister zwischen schaltet, der verpasst die Chance zu lernen.
Deshalb ist Social Media für mich Chefsache, wobei ich damit nicht meine, dass der Chef ein eigenes Konto hat und auf Anfragen reagieren sollte, aber er sollte die eigenen Facebookseite zumindest als Startseite täglich beobachten. Schauen wie die Stimmung ist. Alleine durch die Beobachtungen der Kommentare, bekommt man schnell mit, wo der Service Schwächen hat oder warum die Kunden das eigene Produkt lieben.
Wer mit seinem echten Namen einen Kommentar schreibt, dem ist ihr Unternehmen nicht egal und enttäuschte Fans werden zu ihren schlimmsten Feinden.
Schlagwörter:Abteilung, Agentur, Chef, Einordnung, Facebook, Fans, Firma, Follower, Twitter, Unternehmen
10. April 2010 um 08:27 · Abgelegt unter Präsentation, Welt, Wissen und Workshops
Hier noch ein Präsentation, die ich für die Uni Mainz gemacht habe.
Leider fehlt mein Text, so dass man nicht alles versteht.
Schlagwörter:Arbeitstreffen, Facebook, Social Media, Studierendenportale, Twitter, Uni Mainz, youtube
09. April 2010 um 09:17 · Abgelegt unter Arbeit, Kommunikation, Netzwerk
Der Tanzverbot Flashmob am hat einmal mehr gezeigt, welches virale Potenzial Facebook selbst im kleinen Mainz hat. Aus diesem Anlass habe ich mir nochmal die Nutzerzahlen für die Region angeschaut und diese hat sich erheblich erweitert. Von ca. 30.000 im Oktober auf fast 100.000.

Für mich ist das ein weiteres Zeichen, dass Social Media auch in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt angekommen ist. Viele Bars und Clubs haben das schon verstanden und nutzen Facebook um auf Veranstaltungen hinzuweisen, aber auch andere Geschäfte könnten davon profitieren. Und hier sind diesmal die Kleinen im Vorteil. Denn für sie ist es leichter auf die Wünsche der Kunden einzugehen und relevante Infos an ihre Fans zu verschicken. Unternehmen wie Saturn und Rewe können da kaum mithalten, da sie nicht so leicht auf regionale Trends reagieren können.
Um das Thema Social Media noch weiter an zu heizen, werde ich kostenlose Kurse für Museen und Vereine anbieten, damit sie Facebook, Twitter und Co auch für ihre Kommunikation nutzen und andere Milieus erreichen können.
Mehr tolle Sachen für Mainz! Yeah
Schlagwörter:Bar, Club, Facebook, Kommunikation, mainz, Marketing, Viral, Wiesbaden
04. April 2010 um 12:16 · Abgelegt unter Kommunikation, Netzwerk

Neben einer klaren Positionierung einer Marke muss die Marketingabteilung ihre Erfolge auch messen. Bei Fernsehwerbung gibts dafür die Einschaltquote und übertragen auf Social Media gehts um Follower und Fans. Denn da gibts Zahlen, die man in eine Exceltabelle eintragen kann. Das kann man messen, man kann Graphen erstellen und sie dem Vorgesetzten zeigen.
Diese Fixierung auf Kennzahlen sorgt dafür, dass Praktikanten und Aushilfen in Werbeagenturen sitzen und händisch rumspammen oder Tausende Euro für Bannerwerbung investiert werden. Die Frage, wozu man Fans oder Follower braucht wird oft mit: “Dann schreiben wir was darein und dann verbreitet sich das viral“ beantwortet.
Die Nutzer von Social Media sind Menschen. Jeder von ihnen wird täglich mit tausenden Botschaften bombardiert und er kann sehr gut irrelevante Inhalte ausblenden. Kein Mensch setzt sich vor den Rechner und studiert aufmerksam jeden Beitrag. Wie im sogenannten “First Life” ist der Absender entscheidend für die Beurteilung der Relevanz. Durch die Fotos der Mitglieder kann man sehr schnell die Nachrichten überfliegen und selektiv lesen. Die Anzahl der Fans ist für die Reichweite einer Botschaft also nicht ausschlaggebend. Wichtig sind alleine die Qualität der Beziehung zum Fan und vom Fan zu dessen Freunden usw, sowie die Relevanz der Botschaft für die einzelnen Fans. Ich bin gespannt auf das Modell, das dies erfassen kann.
Ich bin kein Feind von Statistiken, aus den reinkommenden Links und den Trackingdaten auf der eigenen Webseite kann man viel erfahren. Aber die Zahl der Fans und Follower lässt sich zu leicht manipulieren, als das sie Relevanz haben könnte. Ein Fokussierung auf diese Kennzahlen führt zu falschen Fans. Social Media kann sein Potenzial am besten entfalten, wenn man es zum Zuhören nutzt. Je genauer man zuhört, desto relevantere Angebote kann man machen.
Schlagwörter:Excel, Facebook, Investition, Kennzahlen, Messung, Preis pro Fan, ROI, Social Media, Twitter, Virales Marketing
03. April 2010 um 13:02 · Abgelegt unter Kommunikation, Netzwerk
Als wir Anfang November 250 Fans bei Facebook hatten, war ich total überrascht von dem Erfolg. Bei 130 Mitgliedern ist das schon nicht schlecht. (Weniger als die Hälfte nutzt Facebook)

Und die Zahl der Peng-Fans steigt weiter. Mittlerweile auf 709. Zusammen mit der Dunkelziffer ist das ganz schön viel.
Aber wie kommt es, dass Peng soviele “Fans” hat?
Irgendwann ist uns aufgefallen, dass die meisten neuen Mitglieder und Aussteller nicht durch die Webseite oder Zeitungsartikel zu uns kommen, sondern durch eine Veranstaltung oder Mundpropaganda. Eine Designausstellung zieht Designer an, eine Kunstausstellung zieht Künstler, eine Lesung zieht Autoren an, ein Theatherstück zieht Schauspieler. Wir dringen, so ganz automatisch, in immer mehr Themenfelder aber auch immer tiefer in Subkulturen vor.
Jedes Event zieht meist den nächsten Veranstalter an. Dieser setzt einen anderen Themenschwerpunkt und lädt seinen Freundeskreis ein. Einige der Freunde werden wieder Veranstalter … Ein viraler Loop, der ständig an Tempo gewinnt.
Im Grunde haben wir das selbe Prinzip wie YouTube. Wir stellen ein Plattform und die Nutzer sorgen für die Verbreitung.
Wir geben uns aber auch Mühe die Verbreitung immer leichter zu machen: Bilder bei Flickr, ein Podcast, Facebook, Twitter und natürlich die Webseite. Hier würde sich durch eine neue Webseite noch einiges verbessern lassen…
Schlagwörter:Facebook, Peng, Pengland, viral loop, Virales Marketing, youtube
27. Februar 2010 um 14:29 · Abgelegt unter Netzwerk

Dieser Post macht jetzt nicht umbedingt Sinn aber ich will grad mal testen wie wordbook funktioniert. Und was auf meinem Facebookprofil erscheint.




Schlagwörter:Berlin, Bilder, Facebook, Fotos, Olympia Stadion
14. Dezember 2009 um 13:16 · Abgelegt unter Forschung und Spass, Welt

Dieses Blog gibt es bald ein halbes Jahr und es wird Zeit die Seite mal wieder auf meinen aktuellen Wissensstand zu bringen und selber weitere Erfahrungen zu sammeln. Es kann also kurzfristig zu Fehlern kommen, während ich an der Seite arbeite. Diese werden aber nur kurz auftreten und schnell wieder behoben. Außerdem werde ich neue Funktionen einbinden, die vielleicht nicht sofort reibungslos funktionieren, ich bitte um Verständnis.
Nachdem ich meine erste Semesterarbeit hinter mir habe, habe ich mal angefangen mit einigen Plug-Ins zu experimentieren. Meine Ziele sind:
- kürzere Permalinks
- Umzug auf alexboerger.de
- 2tu.be verwenden
- bessere Einbindung von Twitter
- bessere Einbindung von Facebook
- eine mobile Version
- übersichtlicherer Aufbau
- aktive Jobsuche
kürzere Permalinks
Da der meiste Traffic noch immer aus meinem direkten Umfeld (z.B. über Skype Status) kommt, nervt mich die lange URL (http://glanzunion.org/blog/alexboerger/2009/12/14/vorsicht-bauarbeiten/) schon länger. Auch bei twitter bin ich gezwungen einen URL Shortener zu verwenden. Einen richtigen Vorteil bringt mir das Datum in der URL auch nicht da es im Post nochmal vorkommt. Hier würde ich gerne 1. das Datum aus der URL entfernen und 2. neben dem für Google lesbaren Link auch einen zweiten, kürzeren Link verwenden. (also für google: /translations03-pecha-kucha-night-sind-wir-unpolitisch/ und zusätzlich /pkn09/ )
Umzug auf alexboerger.de
Die Domain alexboerger.de habe ich mir schon vor einigen Monaten gesichert und so langsam wird es Zeit umzuziehen. Ich denke ich werde das Blog auf alexboerger.de/b aufsetzen und für den Anfang die Seite alexboerger.de darauf umleiten, um mir später eine Nutzung der Startseite als Portal zu ermöglichen. Alte Links sollen natürlich erhalten bleiben.
2tu.be verwenden
Eigentlich wollte ich die Seite 2tu.be für einen Youtube-Mixer verwenden, hatte aber schon im Hinterkopf, dass sich diese Domain auch als Short-URL eignet. Zusammen mit dem bereits oben erwähnten kurzen Permalinks spart mir das in Zukunft Zeichen beim twittern und dient zum Branding. Um mir die URL aber nicht komplett zu blockieren werde ich versuchen nur einen Teil der Adressen zu belegen: /a für mein Blog + Short-URL = www.2tu.be/apkn09 (17 statt 100 Zeichen)
bessere Einbindung von Twitter
Keine Angst, ich werde jetzt nicht anfangen jeden Post von mir auch zu twittern. Aber ich werde es mir und den Nutzern leichter machen, das zu tun und versuche dafür die 2tu.be Adresse zu verwenden.
bessere Einbindung von Facebook
Auch Facebook Nutzern will ich das Leben vereinfachen und einen Share Button einfügen. Zusätzlich muss ich aber auch die Einbindung von Bildern bei Facebook berücksichtigen und die Posts darauf hin optimieren. Das im Post verwendete Bild sollte automatisch erkannt werden. Ist kein Bild vorhanden, sollte ein alternatives Bild angeboten werden.
eine mobile Version
Auch wenn der Marktanteil von mobilen Surfern im Gesamtmarkt noch relativ klein ist, in meinem Umfeld und bei meinen Arbeitgebern ist er Signifikant höher. Die mobile Seite (vorraussichtlich m.alexboerger.de) erfüllt dabei zwei Zwecke: sie soll den Zugriff über mobile Geräte (Iphone, Android usw.) vereinfachen und gleichzeitig als Praxisreferenz dienen. Erste Experimente laufen bereits.
übersichtlicherer Aufbau
Auch hier muss die Struktur überdacht werden. Die ersten sechs Monate dienten mir auch, um herauszufinden worüber ich überhaupt schreibe und welche Informationen sich so sammeln. Dabei ging an einigen Stellen leider der Überblick verloren. Mit diesem Problem werde ich mich im Rahmen des Umbaus näher beschäftigen.
aktive Jobsuche
Bisher kommuniziert die Seite noch nicht klar genug, dass ich weiterhin Jobs suche. Grad überlege ich noch wie ich das am besten einbinden kann, vieleicht durch eine Art “Jobampel” ihr werdet es sehen.
Schlagwörter:Facebook, mobile, Mobile Web, permalink, Short-URL, Social Media, Twitter, wordpress
26. Oktober 2009 um 13:32 · Abgelegt unter Kommunikation, Netzwerk, Welt

In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde dem Bierbaron der Bus gestohlen und er schickte sofort eine Massen-SMS raus. Tasse vom Capitol-Kino lieferte sich eine Verfolgungsjagd, wurde aber abgehängt. Ein paar Bands planten bereits ein Benefiz Konzert für einen neuen Bus, bis am Abend endlich Entwarnung kam:

Auch ohne Massenmedien verbreitete sich diese Nachricht im beschaulichen Mainz wie ein Lauffeuer. Am Samstag Abend wusste fast jeder Bescheid und es war Tratschthema Nummer 1.
Woran lags?
Der wichtigste Faktor war mit Sicherheit die Sympathie zur “Firma” Bierbaron. Kaum einer hat so vielen Mainzern die Party gerettet wie Pierre und Sebastian. Schon aus Eigennutz musste der Bus wiedergefunden werden, denn die nächste Nachttanke ist weit weg.
Verbreitung
Wie schon beschrieben verbreiteten sich die erst Welle über SMS, ich habe es ca. 12 Stunden später auch als SMS erfahren, mit der bitte es zu twittern. Peng_Mainz war schneller, aber ohne Bild, also habe ich schnell mal den Baron angerufen und mit seiner Hilfe bei Google ein Bild vom Bus entdeckt. Mit bit.ly die URL gekürzt und über Twitter und Facebook.com/pengmainz verbreitet. Zusammengenommen sind das 350 Leser von denen sicher einige die Nachricht doppelt bekommen haben. Trotzdem haben fast 100 Leute auf den Link geklickt. Sich also innerhalb von einem Tag bewusst mit der Geschichte auseinander gesetzt. Und diese Hundert sind nur ein kleiner Teil der gesamten Kommunikation. Die Nachricht wurde 20 mal bei Twitter verbreitet und nur 3 mal mit dem Link.
Erstaunlich finde ich auch, welche Rolle Facebook mittlerweile bei der Verbreitung spielt. Ungefähr die Hälfte des Traffics kam von dort. Und dass obwohl Facebook bis vor einem halben Jahr in Deutschland noch fast keine Rolle gespielt hat.
Der direkte Vergleich zeigt auch, dass Twitter schneller ist. Bei Twitter kamen die meisten Klicks innerhalb der ersten Stunde, Facebook hat dafür kontinuierlicher für Klicks gesorgt.

Dieser Artikel wurde auch auf: http://helloandlike.com/ veröffentlicht.
Schlagwörter:???, Bier Baron, Bierbaron, Bus, Buzz, Diebstahl, Facebook, Live, mainz, regional, Twitter, Zeitung
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