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Peter Kruse und der Kuturraum Internet

Kurz vor der re:publica habe ich mir noch das Nachtstudio zum Thema Information Overkill angeschaut und war begeistert von den Beiträgen von Peter Kruse.

Besonders seine Ausführungen über das Lernen durch Musterbildung hat mir sehr viel gebracht. Das Schulsystem arbeitet nach dem Prinzip vom Detail zum Ganzen. Während bei der Musterbildung, aus der Betrachtung des Ganzen ein Erkenntnisgewinn entsteht.

Wenn ich mir meine Schullaufbahn und besonders mein Masterstudium unter diesem Aspekt nochmal genauer anschaue, merke ich, dass ich mit dem Prinzip vom Detail zum Ganzen, nie klar kam. Ich konnte (oder wollte) mir zum Beispiel nie Jahreszahlen bei Geschichte merken, hatte aber einen guten Gesamtüberblick (meist besser als die Streber) und kann noch heute Ereignisse geschichtlich zuordnen. Mittlerweile bin ich froh, dass ich kein echtes Abitur gemacht habe, weil ich glaube, dass ich da nur mit Musterbildung Probleme bekommen hätte. Bei meinem Fachabitur in Gestaltung war das hingegen kein Problem. Auch mein Medien-Design Diplom begünstigte meine Arbeitsweise. Ich habe immer ganze Filme gemacht und dabei gelernt, wie die einzelnen Bereiche funktionieren. Ich habe mich zwar oft in Details verrannt, aber mit der Zeit habe ich verstanden worauf es beim Film ankommt. Beim Master merke ich hingegen, wie stark das vom Detail zum Ganzen wirkt. Es geht darum abgeschlossene Details ohne Betrachtung des Ganzen wiederzugeben. Hier komme ich mit meinem Konzept nicht mehr weiter. Die Details ergeben kein Ganzes. Das ist Bullshit! Human Resource Management lässt sich nicht mit Marketing vereinen, Marketing nicht mit Marktforschung und überhaupt, die Profs könnten niemals gemeinsam eine Firma führen….  jeder würde die anderen für Fachidioten halten, wenn sie sich mal gegenseitig zuhören würden.

Auf der re:publica 2010 habe ich dann einen weiteren Vortrag von Peter Kruse zum Thema “What’s Next – Wie die Netzwerke Wirtschaft und Gesellschaft revolutionieren” gesehen und erst während dem Vortrag gemerkt, dass es die selbe Person ist. Er stellt die These auf, dass es zwei grundlegend Unterschiedliche Sichtweisen auf das Internet gibt, aber seht selbst:

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The Virtual Revolution (BBC)

Ab dem 30. Januar auf BBC und dann wohl auch im Netz

http://www.bbc.co.uk/digitalrevolution/

via MasterSkypeChat

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Kleine Wölfe am Sonntag im Capitol

Ich sag mal hingehen:

Kleine Wölfe im Capitol
“Kleine Wölfe” läuft am Sonntag 17.1.2010 um 15:00 Uhr im Capitol Kino in Mainz.

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Fuzzel vs. die kleinste Projektionsfläche der Welt

und selbst wenns nicht die kleinste war, die war schon ziemlich klein

everything:visible Lego Type Projektion from everything:visible

everythingvisible.com

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Filmercamp Rückblick

Ich bin mehr als zufrieden mit dem ersten Filmercamp. ca. 80 Teilnehmer kamen zur ersten Unkonferenz für Low-Budget Filmer und ich denke jeder hat viel gelernt und neue Kontakte geknüpft. So hatten wir uns das gewünscht.

Leider habe ich nur sehr wenige Sessions gesehen, aber grad am Samstag gab es noch ne Menge zu organisieren. Zum Glück gibts bald die meisten Sessions online, so dass ich mir die auch noch anschauen kann.

Aber jetzt nochmal alles im Detail:

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Erdkugel im Pengland – Mapping Test

Erdkugel im Pengland – Mapping Test from Alex Boerger on Vimeo.

als ich das objekt “Blauer Planet” von Caroline Münch im Pengland entdeckte konnte ich nicht widerstehen da schnell was drauf zu mappen.

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Red am Set

kein fetter Artikel, aber da ich grad eh ne Liste für mich aufgestellt habe kann ich die auch grad veröffentlichen:

Ausstattung

Gute Ausstattung (Kopierzeiten für eine CF Karte inkl. Kontrolle 8 min.)

  • Mac Book Pro
  • Netzteil
  • 2* CF Cardreader (Lexar Professional oder SanDisc Pro)
  • Lacie ExpressCard auf 2*Firewire 800
  • Festplatten 2* Raid 1 (FW800)
  • Maus mit Rad
  • USV (Unabhängige Strom Versorgung)

Minimal (Kopierzeit: 15-20 min):

  • Macbook
  • Netzteil
  • 1 USB 2.0 CF Cardreader
  • 2 USB 2.0 Festplatten

Nachteil: Red Cine unterstützt keine Farbkorrektur, weil das Macbook kein OpenGL hat

Ablauf:

  1. Karte oder Raid auf erste Backup-Platte kopieren
  2. erste Backup-Platte auf die 2.Backup Platte kopieren
  3. Daten von der zweiten Backup-Platte in Red-Cine laden und sichten
  4. Karte oder Raid freigeben

Anmerkungen:

  • Red-Raid und Red-Ram besser erst am Ende des Drehtags löschen
  • Es gibt zwar Software die automatisch Backups erstellt und überprüft (r3d data manager) die ist aber zu langsam für aktuelle Notebooks
  • ein weiterer Vorteil der Kontrolle mit RedCine ist, dass man sofort Über- oder Unterbelichtungen erkennt.

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