Vor fast einem Jahr habe ich meine Diplomarbeit “Kommunikationsstrategie für ein Freelancer-Kollektiv” vorgestellt und brauchte danach erst mal etwas Zeit um meine eigene Strategie neu zu finden. Durch den Master hatte ich keine Zeit mehr um das Projekt Glanzunion voran zu bringen, was ich immer etwas bedauert habe. Aber so langsam wird es Zeit, das Projekt wieder zu beleben.
Die Aussicht, dass wir mit Peng für den Sommer eine neues, größeres Domizil haben, gemischt mit einem Vortrag auf der re:publica brachten mich auf eine einfache Lösung. Statt nach einem Büroraum zu suchen, starten wir einfach im Pengland (selbst wenn wir nicht umziehen). Coworking gegen Spende. Platz ist da und bis Nachmittags ist fast nie etwas los. Es gibt W-Lan, Tische, Strom und Kaffee. Genauere Regeln und Öffnungszeiten müssen wir noch festlegen, aber was haltet ihr von dem Plan? Würdet ihr so ein Angebot nutzen?
Hier noch ein kleiner Clip über einige Berliner Coworker:
29. Dezember 2009 um 12:06 · Abgelegt unter Netzwerk
Der Freelancerstammtisch hat mir 2009 sehr geholfen und ich habe viele spannende Leute kennen gelernt, deshalb finde ich es sehr lohnenswert den fortzuführen. Aber ich muss euch jetzt den Vortritt überlassen, denn ich habe keine Zeit mehr mich darum zu kümmern.
Die Organisation ist zwar nicht viel Aufwand:
mail an lvogel bei pengland Punkt de schreiben und einen Termin abklären
eine Einladungsmail verschicken
den Schlüssel vom Pengland organisieren
rechtzeitig da sein
danach aufräumen
fertig
aber ich schaffe es nicht mehr mich auf einen Termin festzulegen.
Wenn jemand den Freelancer Stammtisch weiterführen will, kann er das gerne übernehmen. Wenn ich Zeit habe komme ich auch gerne weiter vorbei.
Wieviel ich zu tun habe, merke ich immer am schlechten Gewissen wegen Projekten die ich schleifen lasse und die ich trotzdem gerne umsetzen würde. Aber ab Donnerstag studiere ich wieder, ich gründe ein Firma und Everything:Visible bekommt die ersten größeren Anfragen. Zeit wird also immer knapper, deshalb entlasse ich jetzt erst mal ein paar Projekte in die Freiheit.
Während meinem Studium haben sich diverse Projekte gesammelt, hier eine Auswahl:
Peng – Gesellschaft für Design, Kunst und Kommunikation e.V.:
pengland.de
Aus der einfachen Idee eines Kommilitonen, ein gemeinsames Wohnzimmer zu mieten und dort Ausstellungen zu veranstalten entwickelte sich im Laufe von 3 Jahren eine Kulturinstitution in Mainz mit 100 Mitgliedern, über 300 Ausstellern und einem bunt gemischten Netzwerk. Auch wenn die meisten Mitglieder Designer, Künstler und Autoren sind, mischen sich viele Personen aus weiteren Fachgebieten ein. Den restlichen Eintrag lesen »