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Peng Podcast zur Pressekonferenz

Hier also der Podcast von der Peng Pressekonferenz, bei der ich (nachdem vieles schon gesagt wurde) nur einen Teil meiner Stellungnahme vorgetragen habe:

Anlässlich des aktuellen Raumproblems und des generellen Bedarfs an kultureller Infrastruktur in der Mainzer Innenstadt, luden wir am 05.08.2010 zu einer Pressekonferenz und Podiumsdiskussion und ein. Hier mal Impressionen und Stimmen.

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via pengland

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Peng Podcast #7 – Operation Pusteblume

PENG Podcast #07 from PENG Mainz on Vimeo.

AB OKTOBER SIND WIR OBDACHLOS. HELFT UNS!

Wir brauchen ein neues Land. Und uns bleiben nur noch 2 Monate, deshalb greifen wir zu Plan B und starten die…

Operation Pusteblume

Nachdem das Pengland in den letzten 2 Jahren sehr fruchtbaren Boden hatte und wachsen konnte, kommt bald wieder der Herbst und es wird Zeit die Saat weiter zu tragen. Und wie die Pusteblume setzen wir auf “viel hilft viel”. Wenn wir kein großes Pengland finden können, vielleicht finden wir dann viele kleine oder schaffen auf dem Weg neue Kulturräume und Werkstätten für andere Projekte.

Mehr Infos: http://www.pengland.de/operation-pusteblume/

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pengland.de

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Communication Fightclubs im Juli

Wow, das ging schnell

als ich vor zwei Wochen angekündigt habe, dass ich irgendwann mal einen Workshop zu Influence machen will, habe ich noch nicht damit gerechnet, dass es so schnell passieren wird. Aber dann kam die Absage vom VW-Haus und Peng stand ohne Land da, drei Tage später startete die Operation Pusteblume, für den 14. August ist ein Festival am Rathausplatz angemeldet und ich starte nochmal Vorträge, die auf eine bessere Öffentlichkeitsarbeit ausgerichtet sind.

Morgen: Donnerstag 15.07.2010 20 Uhr

Communication Fight Club: Manipulationsgrundlagen

Wie schafft man es seine Position durchzusetzen? aka Rhetorik

Ich werde verschiedene Techniken aus dem Buch Influence vorstellen und sie um Praxisbeispiele aus dem Peng-Alltag ergänzen.

  • Kontraste schaffen
  • Geschenke
  • Einstellungen und Konsistenz
  • Soziale Bestätigung
  • Mögen
  • Autorität
  • Knappheit

Nächste Woche: Donnerstag 22.07.2010 20 Uhr

Communication Fight Club: Wir sind Massenmedien! Facebook & Twitter Workshop

Wie erreiche ich die Menschen, die meine Botschaft interessiert? aka Web 2.0

  • Youtube ist kaum älter als Peng
  • Facebook hat Google bei den Nutzerzahlen überholt und wäre als Staat das dritt größte Land der Erde
  • Im Umkreis von 15 km um Mainz gibt es 140.000 Facebooknutzer
  • Und immer regelmäßiger schaffen es Twitternachrichten in die Massenmedien
  • In nur 5 Tagen haben sich 123 der Operation Pusteblume angeschlossen
  • Internetseite, Facebook und Twitter lassen sich in weniger als 4 Stunden einrichten

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Ich bin dafür

Wie es sich für Abiturienten gehört, war ich früher links und dagegen. Ich war allerdings auch gegen die Linken, weshalb ich dabei nie in das linke Milieu gerutscht bin. Auch in den ersten Semestern von Medien-Design war ich gegen vieles. Gegen faule Profs und faule Kompromisse. Gegen veraltete Technik und veraltete Lehrmethoden. Gegen Gott und die Welt. Ich war Autoritäten unterworfen, die ich nicht anerkannte. Da blieb mir nur dagegen zu sein.

Lange Jahre war ich immer dagegen und habe viel Energie darein gesteckt schlechtes zu bekämpfen. Erst durch Peng kam bei mir die Wende. Zum ersten mal, nach 23 Jahren Leben, war ich keiner höheren Macht mehr unterstellt. Und ich merkte mit der Zeit, dass meine Abwehrtaktik: “Ich bin dagegen” nicht mehr funktionierte. Denn es folgte sofort: “dann mach nen besseren Vorschlag”.

Ich habe gelernt, dass ich mir ohne Vorgesetzten, die Abwehrphase einfach sparen kann. Ich kann gleich mit dem Vorschlag beginnen. Und das erstaunliche, mit der Methode, zu sagen wofür ich bin, erreiche ich auch in Machtverhältnissen etwas. Wenn man gegen etwas ist, stößt man automatisch auf Widerstand. Der Angegriffene hat keine andere Möglichkeit, als sich zu verteidigen. Formuliert man die selbe Idee als Vorschlag, bietet man dem Gegenüber hingegen die Chance die Idee gut zu finden oder weiter zu entwickeln.

Und jetzt zur Praxis:

Statt:

Ich bin dagegen, dass die Machtverhältnisse in Schulen weitere Generationen von Blockieren und Mitläufern erzeugen.

Besser:

Ich bin dafür, dass in der Schule eine Phase eingeführt wird, in der sich Schüler und Lehrer gleichberechtigt begegnen. Die Schüler sollen dadurch auf ein Leben in einer immer dezentralisierteren Welt vorbereitet werden.

Also, wofür seid ihr?

  • Ich bin für öffentliches, kostenloses Internet
  • Ich bin für günstigen Wohn- und Büroraum in Mainz
  • Ich bin für noch günstigeren Kulturraum
  • Ich bin für mehr lokale Unternehmen
  • Ich bin für weniger Arbeitsstunden pro Leben
  • Ich bin für eine gerechtere und gesündere Verteilung von Arbeit
  • Ich bin für Grundeinkommen
  • Ich bin für eine automatische Steuererklärung oder noch besser eine Schwundwährung und garkeine Steuern

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Influence

Letzte Woche habe ich mir auf Grund eines Blogbeitrags von dem ich nicht mehr nachvollziehen kann, wie ich ihn entdeckt habe und den Amazonbewertungen das Buch Influence von Robert B. Cialdini gekauft und Hammer! Ich raffe jetzt wie ich abgezogen wurde, bin aber auch total überrascht, wie wir bei Peng fast jede Technik mit der Zeit entdeckt haben. Aber dazu werde ich nochmal einen Communication Fightclub machen. Jetzt erst mal eine kurze Zusammenfassung:

  1. Kontraste schaffen
      Den Trick kennt man aus jedem Supermarkt: Wenn man genug teure Produkte aufstellt, wirken die günstigen billiger.
  2. Geschenke
      Oft sind es Kleinigkeiten, die einem positiv stimmen, wie der türkische Tee, wenn das Essen mal länger auf sich warten lässt. Aber man fühlt trotzdem eine gewisse Verantwortung das Geschenk zu erwidern.
  3. Einstellungen und Konsistenz
      Hier wirds spannend. Fast jeder versucht in seinem Verhalten konsistent zu sein. Nur so ist es möglich, gemeinsam Projekte zu machen. Jeder baut sich ein Selbstbild auf, dass nicht nur für die wichtigen Funktionen eine Antwort parat hat, sonder auch Kleinigkeiten regelt. Bei mir war es z.B. die Einstellung: “ich interessiere mich nicht für Lesungen”. Solche Vorurteile lassen sich aber nicht durch Zwang oder Argumente brechen. Um solche Haltungen zu verändern ist es am besten klein anzufangen. Also am besten mit einem guten Hörbuch. Oder bei mir, dass ich eine Lesung gefilmt habe. Es ist jetzt auch nicht so, dass ich sage: “geil ne Lesung” aber ich bin immerhin schon bei: “Ich finde die meisten Lesungen langweilig!” und schließe damit nicht mehr aus, dass eine Lesung auch spannend sein kann.
  4. Soziale Bestätigung
      Wer kennt den Spruch nicht: “Und wenn die Anderen von ner Klippe springen, springst du dann auch?” Er basiert auf dem Konzept der sozialen Bestätigung (Social Proof). Es ist nicht so, dass Menschen immer andere Menschen imitieren würden. Wenn wir Wissen was gerade passiert, treffen wir eigenständige Entscheidungen, aber wenn wir unsicher sind, neigen wir dazu uns an unserem Umfeld zu orientieren. Warum? Weil das in den allermeisten Fällen funktioniert.
  5. Mögen
      Wenn man es im Leben weit bringen will, sollte man gute Nachrichten überbringen und die schlechten Nachrichten anderen überlassen. Auch wenn es vollkommen absurd ist, bringen wir den Überbringer einer Nachricht mit dem Inhalt in Verbindung. Aber auch auf den Straßen kann man die Anwendung dieser Technik gerade beobachten. Fans kleiden sich in den Farben und Logos ihrer Idole, damit ihr Erfolg auf sie abstrahlt. Warum sitzt Merkel auf der Tribüne? Und wer hat zum Erfolg der Nationalmannschaft beigetragen. Nimmt man alles zusammen, von Koch bis zum Trikot Designer sind das nicht mehr als 10.000 Menschen. Trotz Placebo-Effekt ist ein Erfolg gut für die Stimmung. Und toll für die Integration wäre der Weltmeistertitel auch.
  6. Autorität
      Wenn uns die Verantwortung für unser Handeln abgenommen wird, lassen wir uns auf fast alles ein. Auf Autoritäten zu hören kann das Leben vereinfachen. Wir lassen uns von Ärzten behandeln und von Kleidungsverkäufern Anzüge aufschwatzen. Wenn wir aber anfangen, in Gesundheitsfragen auf Fernsehärzte zu vertrauen, wirds gefährlich.
  7. Knappheit
      NUR HEUTE! DIE LETZTEN EXEMPLARE VOR WEIHNACHTEN! JETZT ODER NIE! Aber nicht nur bei Werbeschreierei spielt Knappheit ein Rolle. Unikate sind von Natur aus knapp und können davon profitieren.

Soviel dazu, Super Buch, wers sich ausleihen will, kann sich melden.

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Chatroulette bei der Mainzer Museumsnacht

Zusammen mit Ago, Lukas und Thorsten haben wir zwei Videokonferenzen bei der Mainzer Museumsnacht im Pengland aufgebaut. Die erste Schalte war über Skype zur Walpodenakademie und die zweite Leitung verband das Pengland mit Chatroulette. Viele hatten zwar schon davon gehört, aber richtig ausprobiert hatte es fast keiner (inkl. mir). Erster Eindruck: jeder zweite Chatter mastubiert. F9->next. Trotzdem hat es nie länger als 30 Sekunden gedauert bis jemand an der Tastatur stand und gezappt oder gechattet hat. Es war interessant die Menschen vor Chatroulette zu beobachten, aber ich würds nicht als feste Installation aufbauen.

Toeffy hat jetzt auch den Podcast zur Museumsnacht online gestellt, bei dem es zum Glück mehr zu sehen gibt als nur Chatroulette.

PENG Podcast #06 from PENG Mainz on Vimeo.

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der Bullshit Business Club trifft sich am Donnerstag

Irgendwie hab ichs satt ständig immer diesen Bullshit zu hören. Arbeitslose sind was schlechtes, dabei könnte man sich auch freuen, wenn bei gleicher Produktivität weniger arbeiten müssen. Bürokratie und alte Methoden hindern viele große Konzerne bei Inovationen und durch immer bessere Kommunikationstechnologien sind die Transaktionskosten so stark gesunken dass kleine Firmen und Hobbybastler den Großen das führten lehren. Die Kleinen können, weil sie weniger bürokratisch sind, schneller und flexibler reagieren und so bessere Angebote machen. Trotzdem bestimmen immernoch die Riesen die Politik und die Hochschulausbildung. Man braucht durchschnittliche Mitarbeiter, mit durchschnittlichen Ideen um durchschnittliche Produkte für durchschnittliche Konsumenten herzustellen. Aber niemand ist durschnittlich, nichtmals in Hassloch. Die Leute greifen lieber zu nem Produkt, dass ihnen gefällt, als sich an eine Umsatzprognose zu halten.

Genug geschimpft, worauf ich eigentlich hinaus wollte:

Donnerstag 06.05. um 19 Uhr gibts die erste Bullshit Business Lounge im Pengland.

Da soll einfach mal über diesen und anderen Bullshit gesprochen werden und vielleicht fällt uns ja was ein, wie mans besser machen kann.

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Mach Peng

2009 “egal aber 200%”

Vor einem Jahr, haben wir “egal aber 200%” als Motto für die zweite Peng-Generation ausgerufen und mussten nach einem halben Jahr feststellen, dass es vielleicht doch etwas zuviel Tempo ist. Im letzten Jahr hatten wir viel mehr Veranstaltungen und Medienkotakte als vorher. Mittlerweile übertreffen die Spenden bei den Veranstaltungen unsere Kosten. Auch die Teilnehmerzahl bei den Dienstagsrunden ist auf 40-60 Leute gestiegen. Die Überzahl von Designern und Künstlern wird so langsam gebrochen und wir erreichen ganz andere Milieus. Es zeigt sich, dass unser drittes Vereinsziel: die Förderung von Kommunikation, zur größten Stärke von Peng wird. Im letzen Jahr haben wir vorallem die interne Kommunikation verbessert und versucht die Oberfläche von Peng zu vergrößern. Außerdem haben wir bereits mit den Planungen eines Relaunches der Webseite begonnen. Unser Ziel ist es, dass sich mehr für das Pengland verantwortlich fühlen.

2010 “mach Peng”

Im letzten Jahr sind Projekte wie die Pengversity (Bildung), Makegyver (Handwerk), PengPodcast und Freifunk entstanden. Eine Kultur des Selbermachens, man merkt, dass die DIY-Bewegung auch an Mainz nicht vorbei geht. Und deshalb ist unser Ziel fürs nächste Jahr: “mach Peng”. Bisher wurde im Pengland nur aufgeführt und ausgestellt, 2010 soll produziert werden. Dabei liegt uns der Austausch über die Produktion besonders am Herzen. Arbeiten im Elfenbeinturm können wir deshalb nicht unterstützen, aber jedem der mit anderen zusammen etwas machen will, dem soll das Pengland offen stehen. Als weiteren Schritt in diese Richtung, werden wir, wenn es die Vollversammlung erlaubt, einen Makerbot anschaffen. Und auch Coworking ist eine Überlegung.

Diese weitere Öffnung des Penglands hat aber auch ein weiteres Ziel. “Mach Peng” kann auch für das Geräusch verstanden werden, dass entsteht, wenn man den Schall überholt. Mit der neuen Webseite und den neuen Nutzungskonzepten wollen wir noch viel mehr Menschen einen Raum für ihre Ideen geben. Wir werden die Gewinne von der Party in Produktionsmittel, ein Stipengdium und vielleicht auch mehr Raum investieren. Eine All-Profit-Organisation sein und so eine breitere Unterstützung in Mainz erreichen.

Unsere Strategie:

Wir teilen unsere Profite auf eine sehr aggressive Weise

Zitat aus Brasiliens Ölprinzen

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Peng + Glanzunion = coworking pengland

Vor fast einem Jahr habe ich meine Diplomarbeit “Kommunikationsstrategie für ein Freelancer-Kollektiv” vorgestellt und brauchte danach erst mal etwas Zeit um meine eigene Strategie neu zu finden. Durch den Master hatte ich keine Zeit mehr um das Projekt Glanzunion voran zu bringen, was ich immer etwas bedauert habe. Aber so langsam wird es Zeit, das Projekt wieder zu beleben.

Die Aussicht, dass wir mit Peng für den Sommer eine neues, größeres Domizil haben, gemischt mit einem Vortrag auf der re:publica brachten mich auf eine einfache Lösung. Statt nach einem Büroraum zu suchen, starten wir einfach im Pengland (selbst wenn wir nicht umziehen). Coworking gegen Spende. Platz ist da und bis Nachmittags ist fast nie etwas los. Es gibt W-Lan, Tische, Strom und Kaffee. Genauere Regeln und Öffnungszeiten müssen wir noch festlegen, aber was haltet ihr von dem Plan? Würdet ihr so ein Angebot nutzen?

Hier noch ein kleiner Clip über einige Berliner Coworker:

Digital Nomaden from 2470media on Vimeo.

via http://www.netzpolitik.org/2010/digitale-nomaden/

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Makerbot Re:volution: Der Anfang vom Ende der Massenproduktion?

Bre Pettis @ re:publica 2010 – i want a makerbot for peng from Alex Boerger on Vimeo.

Ich habe zwar schon vor der re:publica vom Makerbot gehört, aber der Vortrag von Bre Pettis hat mir erst klar gemacht, wie krass diese Innovation ist. Für knapp 700€ kann man jetzt Gegenstände bis zur Größe einer Kaffeetasse drucken und die Materialkosten betragen dann nur noch ab 16€ pro Kilo. Früher musste man entweder mit Spritzguss große Stückzahlen produzieren oder einen Rapid Prototyp für mehrere hundert Euro herstellen lassen. Der Makerbot verschiebt jetzt die Grenze. Für wenige Cent lassen sich jetzt Einzelstücke aus dem selben Material wie Lego herstellen. Die Qualität ist zwar nicht perfekt, aber dafür hat man dann eine Maßfertigung, günstiger als ein Massenprodukt. Und das beste daran ist das thingiverse. Eine Plattform bei der man 3D Modelle teilen kann.

Aber was kann man damit anstellen?

Natürlich ist eine Anwendung das die 3Dler ihre Figuren ausdrucken, was ich schon mal sehr geil finde, aber viel wichtiger ist, dass man sich Ersatzteile ausdrucken kann. Ich habe z.B. schon zwei Stative weggeworfen, weil ich die Stativplatte verloren hatte. Das ist jetzt vorbei, ich messe kurz nach, baue mit aus nem cube und zwei Zylindern das Teil und kann das Stativ weiter benutzen. Man muss Gegenstände nicht mehr auf dem Markt suchen oder hoffen dass sich eine Firma darum kümmert. Kann man es sich vorstellen, dann kann man es auch bauen. Eine Anwendung, die ich besonders weltverbesserisch finde, ist das Open Bodyparts Project, bei dem versucht wird, passgenaue Prothesen zu drucken. Diese können zwar nicht mit den Profi Prothesen mithalten, aber dafür kosten sie nur wenige Euro. Das wird das Leben von vielen Menschen in ärmeren Staaten erheblich verbessern.

Das ist eine echte Revolution und ich bin total froh, dass ich genug 3d kann um sofort loszulegen.

Das Peng braucht sowas

Der Markerbot ist perfekt für das Pengland. Zum einen sind viele Hobbybastler bei uns und nur Improvisation macht es überhaupt finanzierbar, auf der anderen Seite gibt’s auch viele Designer, Innenarchitekten und Hobbyisten, die 3D können. Ich denke diese Mischung wird viele neue praktische und schöne Gegenstände hervorbringen. Wir brauchen neue Beamerhalterungen, Türstopper, Flyerständer, Flaschenöffner, Halterungen für Kunstwerke, Tischkicker-Figuren… kein Problem, wir drucken es aus.

Am Dienstag werde ich das Gerät vorstellen und hoffe auf eine Kauferlaubnis. Im Vorfeld habe ich aber schon mal versucht, jeden der mir begegnet davon zu begeistern. Dabei kam auch die Frage, was wir zuerst drucken. Wobei ich da die Antwort recht einfach finde: Wir drucken uns ein Upgrade für den Makerbot. (Ich finde das erklärt das Prinzip des Makerbots perfekt.) Aber was wird der erste freie Gegenstand?

Mein Favorit sind momentan Kickerfiguren, mit Pengstern auf dem Trikot, die wir natürlich teilen.

Was würdet ihr drucken?

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